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An der Küste der Cinque Terre bietet das Meer seine Früchte an und lockt damit die Kenner der Fischküche in seine Restaurants: Seppie di Scoglio di Zimino, Polpo all'Inferno, Totani Ripieni, Fritiertes, und während der Saison, Frittellen aus Bianchetti und Rossetti.
Fischer zu sein, bedeutet hier eine langjährige Erfahrung zu besitzen, die man an Bord der Fischerboote mit viel Geduld und Ausdauer von den ältesten Fischern, während einer Ruhepause beim Ausbessern der Fischernetze, aus Erzählungen gelernt hat.
Man muß die Meeresgrunde, die Strömungen, die Lebensgewohnheiten der Fische, die Saison der Fortpflanzung und die Durchzugsgebiete der Fische kennen, die vielen Techniken der Fischerei, die im Laufe von Jahrhunderten verfeinert wurden.
Bis Anfang dieses Jahrhunderts haben viele der alten Einwohner der Küstenorte gleichzeitig als Bauern und als Fischer gearbeitet, beobachteten den Himmel und den Wind, jedesmal wenn sie Säen mußten oder das Boot ins Wasser ließen, um Fischen zu gehen.
Dieses strenge und doch großzügige Meer, war ihr tägliches Brot darstellte und dem Handel diente.
Heute hat sich die Zahl der Fischer deutlich verringert, da andere Verdienstmöglichkeiten bestehen und die Fischgründe wegen übermäßiger Ausbeutung verarmt sind.
Aber die Leidenschaft für den Fischfang besteht nach wie vor und täglich nehmen viele Leute die Angelrute, Angelschnur und Köder und lassen sich am Ufer nieder oder fahren mit dem Boot langsam die Küste entlang.
Zwischen Mai und Oktober findet an der Meeresküste der Cinque Terre die Saison des Fanges, an der Meeresoberfläche, des Weißfisches statt.
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